Seine Rolle als Well-being Coach innerhalb der Comfort Energy ist eine Initiative, die vom Unternehmen selbst ausging. Sie suchten eine dritte - vollkommen unabhängige - Partei, die den Mitarbeitern beistehen kann. Es gibt natürlich auch andere interne Kanäle, an die sich Mitarbeiter wenden können: von Kollegen bis zu einer Vertrauensperson oder dem Vorstand. Oder außerhalb des Unternehmens. „Ich gehöre zur CE-Familie, aber habe ein Paar externe Augen, die oftmals helfen können.“
Diskretion als Leitfaden
Der erste Schritt? Den unternimmt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin. „Es beginnt immer mit einem Problem des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin“, erklärt Benny. „Das reicht von Problemen am Arbeitsplatz bis zu privaten Angelegenheiten. Mein erster Reflex: zuhören. Manchmal hilft es schon, wenn man seine Geschichte erzählen kann. Danach denke ich aktiv mit und versuche, gemeinsam mit dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin eine Lösung zu finden. Arbeitnehmer müssen auch keine Angst haben, dass die Informationen, die sie preisgeben, bei ihrem Vorgesetzten oder bei Kollegen landen, es sei denn, dass sie ausdrücklich darum bitten oder ihre Zustimmung geben. Klare Vereinbarungen machen gute Freunde: Ich behandele jede Geschichte mit Diskretion. So kann jeder frei heraus über die Dinge sprechen, die ihn belasten.
Diverse Themen
Die Gesprächsthemen gehen weit auseinander. Mentale Gesundheit, Probleme zuhause oder Schwierigkeiten mit Kollegen oder Vorgesetzten. „Alles ist besprechbar“, sagt Benny. „Und das sowohl im Unternehmen als auch bei mir oder beim Mitarbeiter/bei der Mitarbeiterin zuhause. Ich bin darin ziemlich flexibel, wir treffen uns auf neutralem oder bekanntem Terrain, um das Gespräch in aller Offenheit zu führen. Ich sehe, dass das vielen Menschen gut tut.“
